Mara ist noch nicht lange bei uns im Tierheim und wir lernen sie gerade noch kennen.
Sie wurde als Welpe von ihrer Familie bei einem Rudel Staßenhunde im Wald in der Ukraine gefunden und von diesen aufgenommen.
Während Unruhen als ein Teil der Familie flüchtete, hat sie alleine auf dem verlassenen Hof gelebt und wurde von Familienangehörigen mit Futter versorgt.
Obwohl sie dann nach Deutschland nachgeholt wurde, hat sie also ihre Erfahrungen gemacht, welche sich in einer gewissen Geräuschempfindlichkeit zeigen.
Böllerei wie an Silvester bspw. sollen in ihr Panik auslösen. Wir haben hier schon Hochdruckreiniger und laute Erntemaschinen und Hecksler Begegnungen gehabt, die sie mit absoluter Gelassenheit gemeistert hat. Hier muss man noch weiter schauen, welche Geräusche ein Problem für sie darstellen können.
Fremden Menschen begegnet sie mit Vorsicht und man braucht etwas Zeit um bei Ihr Vertrauen aufbauen zu können. Sie schätzt es absolut nicht, sofort bedrängt und angefasst zu werden. Wenn sie einen kennen gelernt hat, kommt sie einem freudig entegegen und lässt sich dann auch gerne schmusen.
Sie lebte bisher bei einer Familie mit einem Kleinkind. Dort konnte sie aufgrund der veränderten Lebensumstände leider nicht bleiben und sucht nun eine eine neue Familie. Größere Kinder und ein eher ruhigerer Haushalt dürften eher ihrem Wesen entsprechen. Im vorherigen Zuhause hier in Deutschland war immer jemand zuhause und man wird sie daher vermutlich langsam an das Thema allein sein gewöhnen müssen.
Wir werden Mara noch weiter kennen lernen und dann Infos zur Verträglichkeit mit Artgenossen, Katzen und Kleintieren hier ergänzen. Momentan befinden wir uns also noch in der Kennenlernphase, wollten sie aber trotzdem schon mal hier vorstellen.






